12.05.2019 13:05 |

Schäden auf Feldern

Aufräumen nach heftigen Regenfällen und Hagel

Insbesondere in den östlichen Landesteilen sind am Samstagnachmittag und in den Abendstunden teils heftige Regenfälle verzeichnet worden. Besonders schwer betroffen, war die Region um Mattersburg im Burgenland, wo mittlerweile die Aufräumarbeiten voll angelaufen sind. Aber auch in Niederösterreich, der Steiermark und in Salzburg, rückten die Helfer zu zahlreichen Unwettereinsätzen aus. Vielerorts gab es in der landwirtschaft schwere Schäden durch Hagel. Und auch in den kommenden Tagen ist mit viel Regen zu rechnen ...

Nach den starken Regenfällen am Vortag und in den Nachtstundenwaren am Sonntag im Bezirk Mattersburg die Aufräumarbeiten voll im Gange. Nach Angaben von Richard Resch vom Bezirkskommando waren rund 50 Feuerwehrleute damit beschäftigt, Straßen und Hauseinfahrten vom Schlamm zu befreien sowie Keller auszupumpen. Bis etwa 5 Uhr waren 300 Helfer im Einsatz gestanden.

Zwischen 16 Uhr am Samstag und Sonntagfrüh wurden insgesamt 98 Einsätze von 39 Feuerwehren gezählt. Verletze gab es nicht, betonte die Landessicherheitszentrale. Hauptsächlich betroffen war der Bezirk Mattersburg, vereinzelt waren die Helfer auch im Bezirk Oberpullendorf und in Eisenstadt gefragt.

Ausmaß der Schäden wohl erst am Montag sichtbar
Eine Familie, deren Haus in Forchtenstein unterspült wurde, sei an einem sicheren Ort untergebracht. Es handle sich um leidgeprüfte und überschwemmungserprobte Menschen: „Sie sind es gewohnt, dass sie das Haus nach schweren Regenfällen verlassen müssen“, sagte Resch. Das gesamte Ausmaß der Unwetterschäden werde nicht vor Montag sichtbar werden, wurde seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos betont.

Schäden für Bauern
Der Starkregen und Hagel am Samstag im Burgenland und in der Steiermark verursachte den Landwirten dort eine Schaden in Höhe von insgesamt etwa einer halben Millionen Euro, teilte die Hagelversicherung mit.Am stärksten war demnach der Bezirk Mattersburg im Mittelburgenland betroffen. Hier wurden insbesondere kurz vor der Ernte stehende Erdbeeren massiv geschädigt.

In der Steiermark waren das Mürztal, die Bucklige Welt und der Südosten des Bundeslands betroffen. Schaden entstand den Angaben zufolge in beiden Bundesländern auf einer Fläche von knapp 2000 Hektar an Grünland und Ackerland sowie an Obstkulturen (Erdbeeren, Marillen, Pfirsiche, Äpfel).

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