Colop baut aus

Welser Stempelhersteller geht unter die Bastler

790 Kilometer, oder umgerechnet fast acht Autostunden, trennen Eupen und Wels. Trotzdem hat Colop-Geschäftsführer Ernst Faber neuerdings ein Faible für die belgische Kleinstadt. Grund ist die Übernahme eines Bereichs des Unternehmens Royal Posthumus, dank dem die Oberösterreicher nun unter die Bastler gehen.

Im Jänner stellte Colop ein digitales Markierungsgerät namens e-mark vor, das mit Sensoren ausgestattet ist und mittels Software für jeden Bedarf angepasst werden und in Farbe drucken kann. Nun gehen die Welser unter die Bastler. Der Stempelhersteller, der in Österreich 200 seiner weltweit insgesamt 500 Mitarbeiter beschäftigt, übernahm nämlich den Arts&Crafts-Bereich des belgisch-holländischen Unternehmens Royal Posthumus. Das kleine Team an Mitarbeitern, das in der 20.000-Einwohner-Stadt Eupen in Belgien unweit der deutschen Grenze arbeitet, ist nun ebenfalls Teil der Oberösterreich.

„Sehr großes Potenzial“
Bei Colop Arts&Crafts, wie die neue Gesellschaft heißt, dreht sich alles um den Kreativ-, Geschenk- und Hobby-Bereich. „Der Kreativbereich hat bei Stempelprodukten sehr großes Potenzial“, sagt Geschäftsführer Ernst Faber, der bereits Innovationen ankündigt. Gerade, wenn es um Dekorationen und das Gestalten von Einladungen und Grußkarten geht, erleben Stempelprodukte weltweit einen Boom. Soziale Netzwerke, Blogger und Influencer, sowie Online-Plattformen befeuern den Trend - sie sind Inspiration und Vergleichsmöglichkeit zugleich.

Derzeit in mehr als 120 Länder weltweit
Colop sieht hier viele Chancen. „Der Freizeit- und Geschenke-Bereich für Stempelprodukte wird ein weiteres, wichtiges Standbein unseres Unternehmens“, sagt Faber, „wir sehen hier in den nächsten Jahren ein Umsatzpotenzial im hohen einstelligen Millionen-Bereich“. Colop liefert Stempel in mehr als 120 Länder der Welt.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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