02.06.2019 06:00 |

Treffen mit der Queen

Stars: „Nicht genügend“ in royaler Etikette

Die Queen zu treffen ist eine große Ehre. Auch für Stars, die die royale Etikette ebenso beachten sollten wie jeder andere. Diese Promis brachen bei ihrem Treffen mit Königin Elisabeth II. allerdings trotzdem einige Regeln.

So bekommt etwa Anna Wintour, die legendäre und gefürchtete Chefin der US-Vogue, ein „Nicht genügend“ in Sachen Benehmen neben der Queen. Bei einer Londoner Fashion Week im vorigen Jahr saß die „Modekönigin“ aus den USA gut gelaunt neben der echten Königin, vergaß dabei aber, ihre Sonnenbrille abzunehmen. Auch wenn es einer der vielen Markenzeichen von Wintour ist, so gilt es nicht nur in Adelskreisen als Fauxpas, seinem Gegenüber nicht in die Augen zu sehen. 

Zu offenherzig
Bei einem Treffen mit der Queen ist die Kleidung sehr wichtig. Empfohlen wird, gedeckte Farben zu tragen, um die Queen nicht zu überstrahlen, und nicht allzu viel Haut zu zeigen.

Keine Geringere als Marilyn Monroe verstieß genau gegen diese unausgesprochene Regel. Die damals Dreißigjährige traf dereinst bei der Premiere des Films „Panzerschiff Graf Spee“ auf die zu diesem Zeitpunkt ebenso alte Queen und trug dabei ein langes, goldenes Kleid mit sehr tiefem Ausschnitt. 

Zu schrill
Auch Lady Gaga hielt 2009 wenig davon, sich für einen Handshake mit der Queen in standesgemäße Kleidung zu werfen Der Popstar trug ein grelles rotes Latexkleid und Glitzerflügel um die Augen gemalt.

Körperkontakt
Körperkontakt mit der Queen ist ein ziemliches No-Go bei den Briten. Die ehemalige US-First-Lady Michelle Obama legte trotzdem ihre Hand auf den Rücken der Königin. In ihren Memoiren „Becoming“ schrieb sie noch einmal darüber, dass ihr dies peinlich sei. Sie habe damals mit der Queen über ihre unbequemen Schuhe geplaudert und sich sofort mit ihr verbunden gefühlt.

Queen musste warten
Im Juni erwartet die Queen US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania zu einem Staatsbesuch.

Bei der ersten England-Visite 2018 machte Trump einiges falsch. Zuerst ließ er die Queen mehr als zehn Minuten in der Sonne warten, dann stolzierte er einfach vor ihr her und drehte ihr den Rücken zu. Man darf gespannt sein, ob er beim zweiten Besuch dazugelernt hat.

 krone.at
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