04.05.2019 06:00 |

Startschuss 6. Mai

Neue Mathematik-Matura: „Einfacher wird es nicht!“

Jetzt wird es ernst: Für knapp 45.000 Schüler läuft der Countdown bei der Zentralmatura an. 200.000 Hefte mit rund vier Millionen Seiten wurden dafür gedruckt. Aufgrund des Mathe-Debakels im vergangenen Jahr wurden die Prüfungsmodalitäten einmal mehr überarbeitet. Am 6. Mai geht’s los …

Eines vorweg, das sagt Unterrichtsminister Heinz Faßmann (ÖVP) nach jeder Menge Spekulationen nach den schlechten Ergebnissen des Vorjahres ganz klar: „Ich muss alle jene enttäuschen, die glauben, dass die Matura leichter wird. Das wird sie nicht. Leichter werden die Aufgaben nicht.“ Aber: „Wir sind guter Dinge, dass wir die Texte vielleicht verständlicher und fairer gemacht haben.“ „Sprachliche Fallen, sollte es sie gegeben haben, werden sich nach menschlichem Ermessen nicht wiederholen“, so Kurt Scholz, Leiter des Forums Zentralmatura.

Maturanten haben viereinhalb Stunden Zeit
Wie berichtet, haperte es 2018 massiv bei der Mathematik-Matura: 22 Prozent der Absolventen an den AHS und 19 Prozent an den berufsbildenden höheren Schulen scheiterten an der schriftlichen Mathe-Klausur. Heuer können die Schüler ihre Zeit selbst einteilen: Bis dato waren Teil eins und Teil zwei strikt getrennt. Sprich, Teil zwei durfte erst nach Abgabe von Teil eins gestartet werden. Ab sofort haben Maturanten die vollen viereinhalb Stunden Zeit.

Außerdem wird auf fachfremde Lehrer verzichtet - die Aufsicht übernehmen wieder Klassen- oder andere Fachlehrer. Scholz: „Das ist psychologisch wichtig.“ Ob die neue Zentralmatura von Erfolg gekrönt ist, wird sich Mitte Juni zeigen.

Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung

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