Do, 21. März 2019
14.03.2019 16:28

Fürchterliche Diagnose

Nicht schon wieder! Hütters Knie völlig kaputt

Es ist die dritte Hiobsbotschaft in dieser Saison, und diese hat‘s wirklich in sich: Kreuzbandriss sowie Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie - das ist die niederschmetternde Diagnose für ÖSV-Speed-Ass Corniela Hütter nach ihrem Sturz bei der Abfahrt in Soldeu am Mittwoch.

Hütter hatte in der laufenden Saison schon eine Knorpelfraktur und einen Innenbandeinriss im rechten Knie erlitten, kämpfte sich jeweils wieder mühsam zurück. Am Donnerstag dann die zermürbende Diagnose: Im linken Knie ist so ziemlich alles kaputt. Hütter wird noch heute, Donnerstag, in Innsbruck operiert.

Sturz im ersten Rennen nach Comeback
In ihrem ersten Rennen bei ihrem zweiten Comeback in diesem Winter nach Verletzungspausen war die Steirerin am Mittwoch gleich wieder von der Piste abgeworfen und mit dem Akja geborgen worden. Zunächst war zusätzlich zur Knieverletzung auch von einer Schulterluxation die Rede. Am Donnerstagnachmittag dann aber schrieb der ÖSV per Aussendung von einem Kreuzbandriss sowie eine Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie.

„Ein Fehler beim Sprung“
Für die 26-Jährige ist es der dritte Verletzungsvorfall in diesem Winter, dieser zieht nun eine monatelange Pause nach sich. „Es war ein Fehler beim Sprung, anschließend hat sie stark verkantet, da dürfte der Hauptteil der Verletzung schon passiert sein. Sie ist dann weitergefahren, dann hat das Knie einfach nachgegeben. Sie hat geglaubt, es geht“, schilderte ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum den Hergang im Rennen am Mittwoch. Man könne natürlich darüber spekulieren, ob sie zu früh wieder angefangen habe, meinte er und kam zum Schluss: „Das ist nicht der Fall. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang.“

Dritte Verletzung in der Saison
Zum ersten Mal in dieser Saison musste die 26-Jährige Mitte Dezember eine mehrwöchige Pause einlegen, eine MRI-Untersuchung hatte eine Knorpelfraktur an der rechten Oberschenkelrolle ergeben. Zum zweiten Mal dann nach der Abfahrt in Garmisch. Hütter zog sich bei einem Sturz einen Innenbandeinriss im rechten Knie, sowie einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu und verpasste die WM in Aare. Nun wartet erneut ein langer Weg zurück. „Ja, sicher“, beantwortete Kriechbaum die Frage, ob es Hütter nochmals schaffen werde.

Ebenfalls auf ihr Comeback hin arbeiten die Teamkolleginnen Anna Veith, Katharina Gallhuber, Stephanie Brunner, Christine Scheyer sowie Elisabeth Kappaurer und Sabrina Maier, die im vergangenen halben Jahr Verletzungen erlitten hatten. Rosina Schneeberger ist bereits wieder in Rennen angetreten.

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