11.03.2019 12:15 |

Rückzahlung

Heta: Österreich erhielt von Bayern 1,23 Mrd. Euro

Die Republik Österreich profitiert vom guten Verlauf der Heta-Abwicklung und hat im Jänner aus Bayern 1,23 Milliarden Euro überwiesen bekommen. Das Geld stammt aus einem Vergleich zwischen Österreich und Bayern im Jahr 2015. Österreich ließ Bayern damals 1,23 Milliarden Euro als Kompensation für jene 2,4 Milliarden Euro zukommen, die die Bayern LB der Hypo Alpe Adria geliehen hatte. 

Bei dem Vergleich war vereinbart worden, dass Österreich das Geld zurückbekommen sollte, sobald die Bayern diese Schwelle bei der Heta-Abwicklung erreichen. Inzwischen hat die staatliche Hypo-Alpe-Adria-Abbaufirma Heta laut „Standard“ 63,4 Prozent ihrer Schulden beglichen, die Bayern haben somit 1,5 Milliarden Euro zurückbekommen.

Klagenfurter Hypo-Zentrale verkauft
Außerdem war es der Heta im November gelungen, die einstige Klagenfurter Zentrale der Hypo International zu verkaufen. Käufer ist die Maximo GmbH, eine Tochter der Züricher Stern Real Properties AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das „Alpe-Adria-Zentrum“ umfasst eine Grundstücksgröße von 15.000 Quadratmetern. Architekt Thom Mayne hatte den dreiteiligen Bau entworfen, errichtet wurde er in den Jahren 1999 bis 2002. Die Heta nutzt als Mieterin weiterhin einen Teil des Gebäudes.

Heta klagt Tilo Berlin erneut
Zwischen der Heta und dem ehemaligen Hypo-Vorstandschef Tilo Berlin wurde unterdessen am Freitag am Landesgericht Klagenfurt eine neue Prozess-Runde eingeläutet. In dem Verfahren, das Richterin Gudrun Slamanig führt, geht es um 2,57 Millionen Euro, welche die Heta von Berlin zurückhaben will. Das Geld war als „Sonderdividende“ an Altaktionäre bezahlt worden - zu Unrecht, wie ein Strafverfahren ergab.

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