Kamele auf der Straße

Zirkusdirektor: „Die Nacht war einfach die Hölle!“

Mutmaßlicher Sabotageakt im oberösterreichischen Traun: Unbekannte „befreiten“ in der Nacht auf Freitag acht Kamele und 14 weitere Lamas und Esel aus dem Gehege vom Zirkus Kaiser, der wenige Stunden zuvor Premiere feierte. Direktor Alex Kaiser zeigt sich entsetzt: „Diese Nacht war einfach nur die Hölle!“

Man kann wohl von Glück sprechen, dass keinem der 22 Zirkustiere etwas zugestoßen ist. Zirkus-Hasser zwängten am Donnerstag zwischen 20.30 Uhr und 22.35 Uhr ein eigentlich gut gesichertes Gehege auf, in dem sich zu diesem Zeitpunkt acht Kamele und 14 weitere Tiere - darunter Lamas und Esel - befanden. Der Großteil der Vierbeiner nutzte die Chance auf Freiheit, lief weg und landete auf der stark befahrenen Bundesstraße.

Die wiegen etwa 700 Kilogramm!
„Es hätte so viel passieren können, wenn eines der Autos ein Kamel gerammt hätte. Die wiegen etwa 700 Kilogramm!“, erzählt Alex Kaiser von den dramatischen Momenten auf der Straße. Gott sei Dank schaffte es der Zirkusdirektor gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, den Straßenverkehr rechtzeitig anzuhalten und die Tiere zurück ins Gehege zu bringen.

Nur einen Tag zuvor starteten Verdächtige den ersten Angriff: Sie zerschnitten sämtliche Werbeplakate des Zirkus. Die Polizei ist jetzt auf der Suche nach den Tätern, bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Die Polizei Traun bittet um sachdienliche Hinweise unter 059133/4130.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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