Schulversuch droht Aus

Unsere Volksschüler stärkt Singen und Musizieren

Seit rund 30 Jahren gibt es an Volksschulen Klassen mit einem Musikschwerpunkt. Neben Schreiben und Rechnen, steht hier auch Singen, Flöte spielen oder das Einststudieren von musikalischen Projekten im Stundenplan. Nun droht diesem Schulversuch „Musikvolksschule“ das Aus, ein Verein stemmt sich dagegen.

Aktuell haben an 16 Schulstandorten in Oberösterreich Schüler statt einer Wochenstunde drei Stunden Musikunterricht. Rund 1300 Kinder nehmen an diesem Schulversuch teil, der „Musikvolksschule“ heißt. Im Mittelpunkt steht Musizieren und die Begegnung mit Musik, alle Kinder können teilnehmen, nicht nur talentierte. Was bisher als Schulversuch angeboten wurde, könnte aufgrund der „Bildungsreform“ der Bundesregierung abgeschafft werden. Will eine Schule weiterhin den Schwerpunkt anbieten, müsste sie Stunden in anderen Gegenständen streichen.

Musizieren fördert das Miteinander
„Man kann auf jeden Fall von einem Erfolgsprojekt sprechen“, sagt Reinhard Lehner, Vizeobmann des Vereins zur Förderung der Musikvolksschulen: „Studien haben bestätigt, dass durch Musik die sozialen und emotionalen Kompetenzen gefördert werden.“ Außerdem wirkt sich Musizieren positiv auf die Gehirnentwicklung aus, fördert die Leistungsbereitschaft und stärkt das Selbstwertgefühl. Nicht nur er fordert, das drohende Aus abzuwenden. Er bekommt Unterstützung von Gottfried Hirz, Bildungssprecher der Grünen, der einen entsprechenden Antrag im Bildungsausschuss des Landtags zur Diskussion einbringen wird. „Musikvolksschulen sollen ihre Arbeit fortsetzen können“, so Hirz.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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