Do, 21. Februar 2019
12.02.2019 06:00

Kickl holt Fritsche

Deutscher Ex-Staatssekretär Experte für BVT-Reform

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) holt den ehemaligen Deutschen Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche ins Boot. Fritsche soll als Experte an der Reform des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) mitarbeiten, wie das Ministerium erklärt.

Kickl zeigt sich in einer Aussendung erfreut, einen „ausgewiesenen Fachmann für eine so wichtige Aufgabe“ an seiner Seite zu haben. „Fritsche hat sich schon als Mastermind der deutschen Sicherheitsarchitektur einen Namen gemacht“, so der Innenminister.

Berater für Umbau der Informationsbeschaffung
Fritsche wird im Innenministerium als Berater fungieren und im Projekt „Einrichtung der Aufbau- und Ablauforganisation zur Informationsbeschaffung im präventiven Staatsschutz im BVT“ involviert sein.

Der 65-Jährige war von 1996 bis 2005 Vizepräsident des Bundesamts für Verfassungsschutz in Deutschland und arbeitete anschließend als Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt in Berlin. Auch in seinen Funktionen als Staatssekretär im Innenministerium und im Kanzleramt war Fritsche für Geheimdienstliche Angelegenheiten zuständig. Zuletzt war er ranghöchster Beamter der Inneren Sicherheit und leitete geheimdienstliche Lagebesprechungen im Kanzleramt.

Deutschland als Vorbild für die BVT-Reform
Im Innenministerium will man sich bei der geplanten Reform des BVT an Deutschland orientieren. „Diesem Land ist es gelungen, einen effizienten Staats- und Verfassungsschutz einzurichten, der unter wirksamer parlamentarischer Kontrolle steht.“

Die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eigens geschaffene Position des „Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes“ findet in der Aussendung besondere Erwähnung.

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