Unglück am Wolfgangsee

Bruchpilot (44) ist nach Absturz auf Tauchstation

Autsch! Nach dem spektakulären Absturz eines Kunstflugzeugs in den Wolfgangsee ist Bruchpilot Richard St. (44) aus dem oberösterreichischen Gunskirchen vorerst quasi abgetaucht, reagiert weder auf Anrufe noch auf E-Mails. Strafrechtlich gesehen war die Havarie nur ein Sachschaden, es gibt auch keine Konsequenzen.

Seit 6 Uhr früh saß Richard St. (44) am Dienstag bereits wieder in seiner Autofirma in Gunskirchen hinter dem Schreibtisch, wirkt ziemlich „cool“ und gelassen, sagte zur „Krone“ nur: „Bei mir läutet schon den ganzen Tag das Telefon. Ich will und brauche keine Interviews geben. Das interessiert mich einfach nicht.“

„Hab‘ irgendwie versucht, oben zu bleiben"
Nur ein einzige Mini-Stellungnahme lässt sich der „Bruchpilot“ zu der spektakulären Notlandung im Wolfgangsee entlocken. Er hatte, wie berichtet, mit dem linken Flügel die Wasseroberfläche gestreift: „Ich hab’ irgendwie versucht, mit meinem Flieger mit der Nase nicht in den See einzutauchen, hab‘ irgendwie versucht, oben zu bleiben.“

Minimalflughöhe war vorgeschrieben
Das gelang dem Kunstflieger, er blieb unverletzt.
Seine Staudacher S-600 ist hingegen ein Fall für den Flugzeugdoktor. Laut Behörden war übrigens für die fünfminütige Vorführung eine Minimalflughöhe von 70 Metern vorgeschrieben.

Christian Gantner und Markus Wenzel, Kronen Zeitung

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