Es geht um viele Millionen Euro: Das Agrar-Budget von Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) beträgt für das kommende Jahr 95 Millionen Euro, für Frauenförderung und Gewaltschutz sind 6,1 Mio. Euro reserviert.
Drei Tage lang wird sich kommende Woche der Landtag mit dem Haushalt für 2026 beschäftigen: Dann ist auch klar, wohin die für den Agrarbereich vorgesehenen knapp 95 Millionen Euro fließen und die Mittel des Frauenbudgets verteilt werden. LH-Vize und Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) setzt stark auf die Gleichstellung zwischen Mann und Frau. Mit einem Volumen von 6,125.500 € trage das Land bei, Frauen in allen Lebensphasen zu stärken und ihnen Zugang zu Schutz, Beratung, wirtschaftlicher Selbstbestimmung und beruflichen Chancen zu ermöglichen, sagt Haberlander.
Ihre Parteikollegin Michaela Langer-Weninger erklärte, im Agrarressort, fünf Schwerpunkte setzen zu wollen: Der größte Brocken fließt in den Bereich „Next Generation Landwirtschaft“, wo es um die Übernahme von Betrieben geht.
Langer-Weninger: „Wir investieren gezielt in Forschung, Innovation sowie Hofübernehmer, damit die Landwirtschaft ihre Stärken auch in Zukunft voll ausspielen kann.“ Ein weiterer Brocken (30%) im Budget sind Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, 17,8 Millionen € sind für die betriebliche Risikovorsorge vorgesehen. Sie nennt hier das Auftreten von Tierseuchen und notwendigen Versicherungslösungen als Beispiel. Ein Teil der Mittel ist auch für die Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen Raum vorgesehen.
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