Di, 23. April 2019
24.01.2019 14:30

Colop wird digital

„Der traditionelle Stempel ist nicht gestorben“

„Es ist der Schritt in eine Welt, die das ganze Unternehmen ändern wird“, sagte Colop-Chef Ernst Faber gestern in Linz. Mit der Entwicklung eines digitalen Markierungsgeräts stoßen die Welser neue Türen auf. „Der traditionelle Stempel, von dem wir heute leben, ist nicht gestorben - er hat Zukunft“, unterstrich Faber.

Acht Jahre Entwicklungszeit, die Gründung einer eigenen Digital-Firma und die Suche nach einem Partner, der mit Drucker-Spezialist hp gefunden wurde, stecken in dem Produkt, das Colop bereits in Schweden präsentierte: der so genannte e-mark! Ein digitales Markierungsgerät, das mit Sensoren ausgestattet ist und mittels Software für jeden Bedarf angepasst werden und in Farbe drucken kann. Ein Stempel 2.0 also!

„Investition in die Zukunft“
Die zunehmende Digitalisierung machte die Entwicklung nötig. „Die Frage, wie es mit dem klassischen Stempelmarkt in 10, 15 Jahren aussieht, bekommen wir oft gestellt. Wir können sie aber auch nicht genau beantworten. Der e-mark ist eine wesentliche Investition in die Zukunft von Colop“, sagte Faber, der aufgrund wachsender Internetkriminalität eine Gegenbewegung zum papierlosen Büro ortet.

Produktion in Malaysia
Mit der Innovation wollen die Welser, die in China, Russland und in den USA besonders erfolgreich sind, stark wachsen. Die Produktion für den e-mark in Malaysia wird hochgefahren: Die dritte Serie umfasst bereits über 10.000 Stück.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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