Interessanter Versuch des Linzer Musiktheaters, den 24 Gesänge umfassenden Liederzyklus „Die Winterreise“ von Schubert nicht nur hörbar sondern auch szenisch „anschaubar“ darzustellen: Dafür gab es lautstarken Applaus in der BlackBox.
Bei der Premiere von „Die Winterreise“ von Franz Schubert in der BlackBox des Linzer Musiktheaters ließ man auf einem Podium - für das Publikum quasi in „greifbarer“Nähe - die technisch wie ausdrucksmäßig in bravouröser Disposition musizierenden Hauptpersonen, den in Stimme wie Text und Ausdrucksgestaltung perfekten österreichischen Bariton Martin Achrainer und den in seiner lebendigen Klavierbegleitung meisterhaften Italiener Tommaso Lepore, die oft düstere und schmerzvolle Romantik des berühmten Liederzyklus’ anklingen.
Lautstarker Applaus
Dazu gesellten sich oft packende Beleuchtungseffekte, etwa winterliche Nebelschwaden und Schneestürme, verschreckte Tierschwärme und geheimnisvolle Geräusche. Das größtenteils positiv beeindruckte Publikum sparte nicht mit lautstarkem Applaus für die Inszenierung von Intendant Hermann Schneider, Falko Herold (Bühne und Video) und Anna Maria Jurisch (Dramaturgie).
Balduin Sulzer









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.