Nach Mordversuch

Kaum Hinweise auf den mysteriösen Messerstecher

Ratlos sind die Ermittler, die den Messerstecher von der Silvesternacht in Wels suchen. Obwohl vergleichsweise perfekte Bilder und Videos aus Überwachskameras existieren, gibt es einen eklatanten Mangel an Hinweisen. Um nicht zu sagen - keine. Und das, obwohl der Täter ziemlich sicher aus der Umgebung stammt.

Mit einem Faustmesser traktierte, wie mehrfach berichtet, der Angreifer kurz nach 1 Uhr früh einen 38-jährigen Marchtrenker. Dabei fügte er ihm viele oberflächliche Wunden zu, die Klinge durchstieß aber einmal den Schädelknochen und drang einmal knapp bis an die Lunge vor.

„Schweigen im Walde“
Seit inzwischen 17 Tagen jagt die Mordgruppe des Landeskriminalamts Oberösterreich den Täter. Und war nach Auswertung diverser Überwachungskameras schon optimistisch, rasch einen Verdächtigen zu fassen. Denn es gibt ein Video und auch viele Bilder von guter Qualität. „Wer den jungen Mann kennt, kann ihn auch identifizieren“, verstehen die Ermittler nicht, warum es so gut wie keine Hinweise gibt.

Kaum Hinweise
Kaum zehn Hinweise kamen aus der Bevölkerung und aus den Reihen der Exekutive. Alle wurden überprüft - kein Treffer. „Entweder wird gedeckt oder es ist doch kein Welser oder niemand aus der unmittelbaren Umgebung“, rätseln die Polizisten, warum es so wenige Hinweise gibt.

Belohnung bleibt aus
Den Anreiz, eine Belohnung auszusetzen, hat man schon angedacht, doch müsste diese aus privater Kassa bezahlt werden. Die Ermittler hoffen weiterhin, dass sich jene Menschen melden, mit denen der Verdächtige am Zigarettenautomaten stand.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 059133/40-3333 erbeten.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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