So, 17. Februar 2019
14.01.2019 21:25

Ein Jahr Verschiebung

Ethik soll ab 2020/21 reguläres Schulfach werden

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will den verpflichtende Ethikunterricht im Schuljahr 2020/21 starten lassen. Damit sollen jene Schüler erfasst werden, die - weil abgemeldet oder ohne religiöses Bekenntnis - am konfessionellen Religionsunterricht nicht teilnehmen. Beginnen will man mit Schülern ab der neunte Schulstufe, bestätigte das Ministerium am Montag. Ursprünglich war ein Start im Herbst 2019 geplant gewesen.

Schüler der AHS-Oberstufe und der berufsbildenden höheren Schulen kommen somit als Erste in den Genuss des neuen Unterrichtsfachs, das „eine Alternative zum Kaffeehaus“ und nicht zum Religionsunterricht sein soll, wie Faßmann im Vorjahr gemeint hatte. Später soll dann auch die AHS-Unterstufe bzw. die Mittelschule sowie die Volksschule einbezogen werden.

Verschiebung um ein Jahr, weil Lehrer ausgebildet werden müssen
Ursprünglich hatte der Bildungsminister die Umsetzung der im Regierungsprogramm festgeschriebenen Maßnahme bereits für Herbst 2019 angepeilt. Die Verschiebung um ein Jahr liege an der Notwendigkeit, das Personal für den Ethikunterricht auszubilden, hieß es nun. Für die Lehrer (egal welchen Fachs) ist dafür eine Zusatzausbildung an einer Pädagogischen Hochschule oder Universität notwendig.

Ethikunterricht gibt es derzeit bereits als Schulversuch. Im türkis-blauen Regierungsprogramm ist künftig „verpflichtender Ethikunterricht für alle, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen“, als Ziel genannt.

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