09.01.2019 13:40 |

Enorme Schneemassen

ZAMG-Experte: „Nur kurze Pause am Wochenende“

In vier Bundesländern herrscht bereits höchste Lawinenwarnstufe und es kommen in den nächsten Tagen enorme Neuschneemengen dazu. Laut Thomas Krennert von der Zentralanstalt für Meteorolgie und Geodynamik (ZAMG) kann vor diesem Hintergrund noch keine Entwarnung in den betroffenen Regionen in Salzburg, Ober- und Niederösterreich bzw. der Steiermark gegeben werden. Denn nach einer kurzen Ruhepause am Freitag und Samstag bestimmen ab Sonntag Regen und Schnee wieder das Wettergeschehen, erklärt der Meteorologe im krone.at-Gespräch mit Gerhard Koller.

Dass es tatsächlich eine extreme Situation ist, bestätigt auch Krennert, der gleichzeitig die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten der Steiermark, Salzburgs bzw. Nieder- und Oberösterreichs warnt, man solle die Schneemassen nicht unterschätzen - auch beim Räumen von Dächern. „Es handelt sich hier um enorme Schneemengen. Das kann man als Privatperson schon unterschätzen. Einsatzkräfte sind angeseilt, das ist ganz wichtig. Bitte unbedingt auf professionelle Hilfe zurückgreifen, wenn man sich unsicher ist. Es kommt nämlich immer wieder zu Unfällen“, betont Krennert.

Zum Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte müssten aber umgehend Maßnahmen getroffen werden, erklärt der Meteorologe die Bedeutung der roten Wanrstufe, die vielerorts herrscht. Entwarnung könne man keinesfalls geben, denn der Alpennordstau - kalte Luft, die vom Atlantik über die Nordsee mit großen Niederschlagsmengen zu uns gekommen ist - wird auch in den kommenden Tagen anhalten.

Kurze Verschnaufpause, dann kommen wieder Regen und Schnee
„Wir rechnen mit bis zu einem Meter Neuschnee in einigen Gebieten. Am Freitag und Samstag wird es zwar zu einer leichten Entspannung kommen. Doch ab Sonntag kommen zunächst eine Warmfront mit Regen und danach wieder ähnliche winterliche Verhältnisse in der nächsten Woche“, gibt Krennert eine Prognose, die für die von den Schneemassen geplagten Menschen keine positive ist.

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