Heikle Pyrotechnik:

Vorsicht bei Müllentsorgung von Feuerwerkskörpern

Der Jahreswechsel ist geschafft, die Raketen abgebrannt und die Böller verschossen. Doch wohin nun mit dem ganzen Müll? Allein in Oberösterreich bleiben rund 150 Tonnen Abfall durch Feuerwerkskörper übrig. Die richtige Entsorgung kann zum Problem werden, vor allem bei Blindgängern wird’s richtig schwierig.

Per Gesetz sind Feuerwerkskörper kein Abfall. „Damit ist die Übernahme in Altstoffsammelzentren ausnahmslos verboten. Weder pyrotechnische Abfälle, intakte Feuerwerke oder Blindgänger“, heißt es beim Landesabfallverband. Theoretisch muss der Händler die Reste des Feuerwerks zurücknehmen.Ebenso ist er für die Entsorgung von Raketen oder Böllern, die nicht gezündet haben, zuständig.

Problem mobile Händler
„Bei mobilen Ständen, die bis Silvester aufgebaut waren, könnte das schwierig werden“, heißt es seitens der Polizei, die nur dann zuständig wird, wenn herrenlose Raketen oder Böller herumliegen und offensichtlich eine Gefahr für „Leib und Leben“ bedeuten. Man kann sich auch irgendeinen Pyrotechnik-Händler suchen, um den Abfall auf legale Art loszuwerden. Doch der ist nicht verpflichtet, ihn zurückzunehmen, wenn er nicht bei ihm gekauft worden ist.

Wasserbad
Ist ein Feuerwerk vollständig abgebrannt und abgekühlt - am besten im Wasserbad „ertränkt“ -, dann ist eine Entsorgung auch über den Hausmüll gestattet.

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