11.12.2018 08:00 |

Seltenes TV-Interview

„El Chapos“ Ehefrau: „Er wird falsch dargestellt“

Die Ehefrau von Joaquin „El Chapo“ Guzman findet, die Medien würden den mexikanischen Ex-Drogenboss falsch darstellen. Die 29-jährige Emma Coronel meinte in einem ihrer seltenen Fernsehinterviews, dass dies gemacht werde, „weil sich das gut verkauft“. Die ehemalige Schönheitskönigin teilte dem spanischsprachigen US-Sender „Telemundo“ ebenfalls mit, dass sie nichts mit den Geschäften ihres Mannes zu tun habe.

Sie habe weder Konten mit Schwarzgeld noch sei sie mit den illegalen Machenschaften ihres Mannes verstrickt, so Coronel. Die 29-Jährige ist Medienberichten zufolge seit 2007 mit Guzman verheiratet. Sie besitzt die mexikanische und die US-Staatsbürgerschaft, lebt in beiden Ländern und äußert sich kaum öffentlich.

Drogenboss soll für 3000 Morde verantwortlich sein
Der Prozess gegen den einst mächtigsten Drogenboss der Welt läuft seit Mitte November unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Die US-Justiz wirft dem wegen seiner Körpergröße von kaum mehr als 1,60 Metern „El Chapo“ (Der Kurze) genannten Guzman unter anderem Drogenhandel, Geldwäsche und das Führen einer kriminellen Organisation - des mexikanischen Drogenkartells Sinaloa - vor. Er soll tonnenweise Kokain und Heroin in die USA geschmuggelt und damit Milliarden verdient haben. Zudem soll er für bis zu 3000 Morde verantwortlich sein.

Bis zu einem Urteil kann es nach Einschätzung noch mehrere Monate dauern. Bei einer Verurteilung droht Guzman eine lebenslange Haftstrafe. Die Todesstrafe ist gemäß einer Einigung zwischen Mexiko und den USA ausgeschlossen.

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