04.12.2018 09:57 |

Rührender Abschied

Bushs Hund ruht bei Trauerfeier vor seinem Sarg

In Washington haben zahlreiche Menschen Abschied vom verstorbenen früheren US-Präsidenten George H.W. Bush genommen. Der Sarg des Politikers wurde am Montag im US-Kapitol aufgebahrt. Dort erwiesen ihm unter anderem US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania die letzte Ehre. Auch Bushs Hund „Sully“ verabschiedete sich von seinem Herrchen. Der Labrador lag vor dem Sarg des verstorbenen US-Präsidenten und wich ihm nicht von der Seite.

Der Leichnam von George H.W. Bush war am Montagnachmittag im Kapitol in Washington aufgebahrt worden. Abgeordnete des Senats und des Repräsentantenhauses nahmen Abschied - genauso wie der Hund des verstorbenen früheren US-Präsidenten.

„Mission erfüllt“
Bushs Sprecher Jim McGrath teilte am Montag ein Bild auf Twitter, auf dem der Labrador-Retriever „Sully“ vor dem Sarg ruht. Dazu schrieb er: „Mission erfüllt.“

„Sully“ war treuer Begleiter
Der Vierbeiner war ein Assistenzhund und half dem Ex-Präsidenten - er verbrachte die letzten Monate seines Lebens vermehrt im Rollstuhl - dabei, heruntergefallene Gegenstände aufzuheben oder Türen zu öffnen und zu schließen.

Trump hatte den Sarg mit der Präsidentenmaschine Air Force One im texanischen Houston abholen lassen, wo der 41. US-Präsident am vergangenen Freitag im Alter von 94 Jahren gestorben war. In Washington ertönten 21 Kanonenschüsse, bevor eine militärische Ehrengarde den Sarg in die Rotunde des Kapitols trug.

An einer Trauerzeremonie im Kapitol - dem Sitz des US-Kongresses - nahmen unter anderem Bushs Sohn, der 43. US-Präsident George W. Bush, und dessen Ehefrau Laura teil, außerdem weitere Familienangehörige, Würdenträger und mehr als 100 Parlamentarier.

Trump salutiert vor Sarg
Nach der Trauerzeremonie kam auch Trump zusammen mit First Lady Melania zum Sarg. Der Präsident salutierte mit der rechten Hand und stand rund eine Minute am Sarg. Dann verließ das Präsidentenpaar das Kapitol.

Vor dem imposanten Gebäude reihten sich unterdessen Hunderte Menschen in eine Schlange ein, um dem Präsidenten der Jahre 1989 bis 1993 die letzte Ehre zu erweisen. Die Öffentlichkeit kann noch bis Mittwochfrüh im Kapitol Abschied von Bush nehmen.

Trauerfeier in Kathedrale
Dann wird der Sarg zur Kathedrale von Washington gebracht, wo am Mittwoch die nationale Trauerfeier abgehalten wird. Für den Tag haben die US-Behörden eine eintägige Staatstrauer angeordnet. An der nationalen Trauerfeier wollen auch Trump und seine Frau teilnehmen. Dazu werden Dutzende Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet, unter ihnen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.

Bush hatte zu Lebzeiten keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Trump gemacht. Bei der Präsidentschaftswahl 2016 stimmte er nicht für den Rechtspopulisten, der für seine republikanische Partei angetreten war. Trump wiederum hatte im Wahlkampf Bush kritisiert.

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