01.12.2018 11:31 |

Neue Details zum Drama

Küblböck war verletzt und löste dreimal Alarm aus

Seit 9. September fehlt von Daniel Küblböck jede Spur: An diesem Tag ging der Ex-„Deutschland sucht den Superstar“-Kandidat in den frühen Morgenstunden auf der Überfahrt nach New York unter mysteriösen Umständen von Bord der AIDAluna. Jetzt kamen neue Details ans Licht, die Aufschluss darüber geben, was mit dem 33-Jährigen in jener Nacht am Luxusdampfer passierte.

Fast drei Monate nach der tragischen Nacht auf der AIDAluna gibt Daniel Küblböcks Verschwinden immer noch Rätsel auf. Was passierte wirklich in jener Nacht an Deck des Kreuzfahrtschiffes? Neue Erkenntnisse bringen nun wenigstens etwas Licht ins Dunkel rund um das Verschwinden des „DSDS“-Stars. Wie der „Spiegel“ berichtet, habe Küblböck vor seinem Sturz in den Atlantik das Schiffspersonal aufsuchen wollen und sogar dreimal den Alarm ausgelöst.

Gegen 1.15 Uhr habe der TV-Star eine Schiffsbar verlassen und sei in seine Kabine gegangen, heißt es. Etwa drei Stunden später sei er an der Rezeption aufgetaucht. Weil er eine Flasche zerschlagen habe, sei seine Hand verletzt gewesen. Daher habe Küblböck nach dem Schiffshospital gefragt, aber die Auskunft bekommen, dieses sei bereits geschlossen.

Küblböck wurde wütend, löste dreimal Alarm aus
Daraufhin sei der Sänger wütend geworden, wird berichtet. Dreimal habe Daniel Küblböck in jener Nacht noch den Alarm ausgelöst, bevor er am Außendeck 5 von Bord stürzte, heißt es weiter.

Video: Das Drama um Daniel Küblböck am 9. September

Der Ex-Casting-Teilnehmer soll schon länger unter Panikattacken und Angstzuständen gelitten haben. Einer Psychologin in Berlin habe er erzählt, dass er Herzrasen bekommt, wenn er Alkohol trinkt, und dann unter Todesangst leide. Ein Neurologe in Palma de Mallorca, der Küblböck noch im August untersucht hatte, erklärte laut Zeitung zudem, dass der Sänger „wahrscheinlich an der akuten Episode einer schizophrenen Psychose“ gelitten habe. Einen Selbstmord schloss seine Familie „zu hundert Prozent“ aus.

Nach tagelanger Suche in der kalten Labradorsee - insgesamt vier Schiffe und zwei Flugzeuge suchten 80 Stunden lang eine Fläche von 1227 Quadratseemeilen ab - wurden die Arbeiten eingestellt. Wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser sei die schwere Entscheidung getroffen worden, hieß es damals. Die Wassertemperatur betrug laut dem Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises etwa 10,5 Grad.

Dritter bei „DSDS“
Kaiser-Küblböck, geboren im niederbayrischen Hutthurm in der Nähe von Passau, wurde im März 2003 Dritter bei „DSDS“ - hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann. Nicht zuletzt wegen seiner aufgeweckten und aufgekratzten Art bekam er damals viel Medienaufmerksamkeit.

Anfang 2004 war er dann auch in der ersten Staffel des RTL-Dschungelcamps „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ einer der Teilnehmer. Damals wurde er in fünf von zwölf Ekel-Prüfungen geschickt und musste beispielsweise den sogenannten Kakerlakensarg überstehen. Sieger wurde damals Costa Cordalis.

Vor vier Jahren bewarb sich Kaiser-Küblböck vergeblich mit dem Lied „Be A Man“ um die Teilnahme am Eurovision Song Contest in Kopenhagen. Vor drei Jahren nahm er als Kandidat an der achten Staffel der RTL-Show „Let‘s Dance“ teil. Zuletzt lebte der 33-Jährige in Berlin und Palma de Mallorca.

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