Zu laut unterhalten

Sex-Täter drohte Mädchen in Schule mit Messer

Weil ihm eine Mädchengruppe zu laut war, setzte ein 16-jähriger Berufsschüler in Vöcklabruck (OÖ) einer der Schulkameradinnen ein Messer an den Hals, wurde von anderen Schülern verjagt. Bei den Erhebungen stellte sich dann heraus, dass der Messerdroher zwei andere Schulkameradinnen sexuell attackiert haben soll.

Der dramatische Zwischenfall, der erst jetzt bekannt wurde, hatte sich bereits am 8. November vor der landwirtschaftlichen Berufsschule in Vöcklabruck abgespielt. Dort unterhielt sich eine Mädchengruppe - einem 16-jährigen Berufsschüler war sie zu laut, er forderte sie auf, die Unterhaltung einzustellen: „Seid endlich leiser!“ Dann zog er plötzlich ein 23 Zentimeter langes Messer, griff sich eines der 15-jährigen Mädchen und setzt diesem die Klinge an der Kehle an.

Schüler verhinderten Schlimmeres
In diesem Moment kamen andere Schüler dazu, verhinderten möglicherweise Schlimmeres. Der junge Angreifer lief davon.

Doch das Opfer und seine Klassenkameradinnen zeigten den dramatischen Zwischenfall nicht sofort an. Erst am 11. November wurde die Messerdrohung bei der Polizei gemeldet, der 16-Jährige daraufhin zur Befragung geholt und in der Berufsschule Ermittlungen durchgeführt.

Auch auf Brüste gegriffen
Dabei stellte sich heraus, dass der jugendliche Verdächtige sowohl am 6. November als auch am 12. November, also einen Tag nach der Messerattacke, in der Berufsschule zwei andere 15-jährige Mitschülerinnen sexuell attackiert hatte. Er soll ihnen dabei auch auf die Brüste gegriffen haben, so die Vorwürfe.

Weitere Vorwürfe
Zudem erwies sich der mutmaßliche Sex-Täter auch als Raufbold: Bei einem Tanzkurs geriet er mit einem 15-Jährigen in Streit, nahm den um ein Jahr jüngeren Mitschüler in den Schwitzkasten. Der Verdächtige wird angezeigt.

Johann Haginger/Kronen Zeitung

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