So, 17. Februar 2019
14.11.2018 06:54

Gaza-Eskalation

Einseitige Waffenruhe bescherte erste ruhige Nacht

Nach tagelangem Beschuss haben die Bewohner des palästinensischen Gazastreifens und grenznaher israelischer Gebiete erstmals wieder eine ruhige Nacht erlebt. Eine von militanten Palästinensern am Dienstag einseitig verkündete Waffenruhe wurde von beiden Seiten eingehalten.

Zuvor waren bei heftigen palästinensischen Raketenangriffen auf Israel und massiven israelischen Gegenschlägen insgesamt acht Menschen getötet worden. Die Rückkehr zu einer Waffenruhe sei von Ägypten eingefädelt worden, hatten die Hamas und andere militante Palästinenserorganisationen mitgeteilt. Die Hamas dankte vor allem Ägypten, Katar, Norwegen und den Vereinten Nationen, wie das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete.

Missglückte israelische Kommandoaktion als Auslöser
Die Gewalt hatte nach einer am Sonntag missglückten israelischen Kommandoaktion im Süden des Gazastreifens begonnen. Bei einem Feuergefecht waren dabei zunächst sieben Palästinenser und ein israelischer Offizier getötet worden. Dem folgenden gegenseitigen Beschuss fielen bis Dienstag weitere sieben Palästinenser und ein Mann in Israel zum Opfer.

Intensivste Angriffe auf Israel seit Gaza-Krieg 2014
Militante Palästinenser feuerten nach israelischen Armeeangaben rund 460 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf Israel ab. Es habe sich um die intensivsten Angriffe auf Israel seit dem Gaza-Krieg 2014 gehandelt, sagte der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus. Als Reaktion darauf griff die israelische Armee nach eigenen Angaben im Gazastreifen mehr als 160 militärische Ziele an. Auch ein TV-Sender der Hamas wurde zerstört.

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