So, 18. November 2018

Perfekte Verwandlung

07.11.2018 10:32

Oscar-Preisträger ist am Filmset kaum zu erkennen

Wir haben mindestens dreimal hinsehen müssen, um diesen Oscarpreisträger auf den neuesten Fotos zu erkennen. Der bekannte Schauspieler schlüpft gerade in New York für eine Produktion des Senders Showtime in die Rolle des verstorbenen Fox-News-CEOs Roger Ailes, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen worden war.

Mit weißen Schläfen, Halbglatze und fülliger Figur unterm schlecht sitzenden Anzug humpelt ein älterer Herr mit Stock die Straße entlang. Der schwerfällige Mann soll der ehemalige Chef des konservativen US-Nachrichtensenders Fox News, Roger Ailes sein. Gespielt wird der im Vorjahr im Alter von 77 Jahren Verstorbene von niemand Geringerem als Russell Crowe.

Perfekte Verwandlung
Der 54-jährige neuseeländische Schauspieler hat sich perfekt in den wegen eines Sex-Skandals 2016 zurückgetretenen CEO verwandelt. Er schaut dank Prothesen und Maske wie ein Zwilling Ailes aus. 

Zuvor hatte Russell Crowe monatelang mit Weihnachtsmann-Rauschebart für Aufsehen gesorgt. Auf Instagram postete ein kurzes Video, das eine Art Rückverwandlung in den alten Crowe zeigt.

Vertrauter von Rupter Murdoch
Ailes war vor seinem Tod von der Fox-News-Moderatorin Gretchen Carlson verklagt worden. Sie warf ihm sexuelle Belästigung vor und beschuldigte ihn, sie entlassen zu haben, weil sie seine Annäherungsversuche zurückgewiesen habe.

Nach der Klage warfen auch andere Mitarbeiterinnen des Senders Ailes sexuelle Belästigung vor, darunter die US-Star-Moderatorin Megyn Kelly, die von Oscarpreisträgerin Charlize Theron gespielt wird. 

Ailes, der als Berater mehrerer republikanischer US-Präsidenten tätig war, stand seit der Gründung des Senders an der Spitze von Fox News und war auch ein langjähriger Vertrauter von Medienmogul Rupert Murdoch. Der berufliche Absturz Ailes in Folge der Vorwürfe ging der #MeToo-Debatte voraus, die durch den Fall des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein ausgelöst wurde. Mehr als hundert Frauen werfen Weinstein sexuelle Belästigung oder gar Vergewaltigung vor.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

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