Nach Doppelpack

Monschein: „Ich liebe es, mit ihm zu spielen“

Nach über zwei Monaten Pause hat die Wiener Austria wieder einmal ausgiebigen Torjubel genossen. Beim 3:1 gegen den FAC im Achtelfinale des ÖFB-Cups am Dienstagabend schossen die Violetten erstmals seit dem 4:0 gegen die Admira Mitte August wieder mehr als zwei Treffer. Christoph Monschein war mit einem Doppelpack Matchwinner gegen den Zweitligisten. Das violette Erfolgsgeheimnis: Ein neues Superduo!

Dass die Vorstellung der Austria gegen den Underdog aus Floridsdorf „keine Augenweide“ - so Trainer Thomas Letsch - war, war den Violetten bewusst. Bei den in der Liga um ihre Form kämpfenden Favoritnern klammerte man sich deshalb an die positiven Aspekte. Etwa, dass mit Monschein endlich ein Stürmer Selbstvertrauen tanken konnte. Oder auch, dass Max Sax nach seiner Einwechslung in der letzten halben Stunde dem Offensivspiel der Hausherren sichtlich gut tat.

Neues Superduo
Der Flügelspieler war es auch, der Monschein den Ball vor dem entscheidenden 3:1 (65.) mustergültig servierte. Dabei wurde sichtbar, dass die beiden Ex-Admiraner gut miteinander können. „Er weiß genau, wie ich mich bewege. Ich weiß, was er kann. Ich liebe es, mit ihm zu spielen“, meinte Monschein. Einzig beim gemeinsamen Feiern zeigte sich noch Luft nach oben. „Umhauen beim Torjubel, da müssen wir noch drüber reden“, schmunzelte Sax.

„Er ist ein Kicker“
Dass mit dem Duo Sax/Monschein ein neues starkes Gespann gefunden wurde, freute dessen Coach. Thomas Letsch dämpfte aber sogleich die Erwartungen. Der in der Sommer-Vorbereitung lange verletzte Monschein hätte ebenso wie der erst kürzlich fit gewordene Sax noch nicht die Kraft für 90 Minuten. Mit Sax, der für den wirkungslosen Dominik Prokop eingewechselt wurde, könne man in Zukunft aber rechnen. „Er ist ein Kicker. Das ist, was ihn auszeichnet. Ich hoffe, dass er gesund bleibt, das ist das Wichtigste“, meinte Letsch.

Neuer Konkurrenzkampf
Monschein fand sich beim 0:0 bei Wacker Innsbruck am vergangenen Wochenende über die volle Spielzeit nur auf der Bank wieder. Dass Kevin Friesenbichler nach dem Tirol-Trip angeschlagen war, kam dem Sturmkollegen zu Gute. Gegen den FAC nutzte Monschein die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. „Ich hoffe jetzt, dass ich doch mehr Minuten bekomme“, erklärte der 26-Jährige. Letsch war grundsätzlich zufrieden, „dass wir mal wieder einen Konkurrenzkampf haben“.

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