Do, 27. Juni 2019
29.10.2018 13:25

Nach Masters-Sieg

Switolina: 2 Millionen Euro und Nummer 4 der Welt

Gerade noch für die WTA Finals in Singapur qualifiziert, hat Elina Switolina mit dem Titel beim Damen-Masters in Singapur so manch Kritiker verstummen lassen. Mit einem 3:6,6:2,6:2-Finalerfolg über die US-Amerikanerin Sloane Stephens hat sich die Ukrainerin im Ranking von der siebenten an die vierte Stelle geschoben. Der 13. Titel ihrer Karriere war ihr bisher größter.

Und auch der wertvollste: Sie kassierte 2,36 Mio. Dollar (2,08 Mio. Euro). Switolina, die im Vorjahr als erste Ukrainerin überhaupt beim Einzel-Masters dabei war, hatte sich erst in der Woche vor Singapur qualifiziert. Nach Titeln in Brisbane, Dubai und Rom war es für sie seit Wimbledon abwärtsgegangen, sie hatte nach einem Achtelfinal-Aus bei den US Open auch bei der Asien-Tour geschwächelt.

„Muss nichts mehr beweisen“
Kritikern, die ihr die Teilnahme am Saison-Showdown der Damen als unberechtigt vorwarfen, konnte Switolina nun ins Gesicht lächeln. „Ja, ich muss jetzt niemanden mehr etwas beweisen“, meinte die 24-jährige aus Odessa nach ihrem bisher größten Sieg. Der Titel sei ein gutes Statement auch für sie selbst gewesen.

Während des Spiels hatte sie noch bereut, dass sie vor dem Finale Medien gegenüber gemeint hatte, dass sie von 14 Endspielen auf der Tour 12 gewonnen hat. Denn da hatte sie den ersten Satz gegen Stephens verloren. „Da habe ich mir gedacht, ‘oh mein Gott, ich werde so etwas nie wieder sagen‘“, gestand Switolina später.

Auch wenn ihre Resultate im Singapur-Vorfeld schlecht waren, habe sie nie daran gezweifelt, ihr bestes Tennis wiederzufinden. „Ich haben in den vergangenen fünf Monaten sehr, sehr hart gearbeitet. Dann waren meine schlechten Ergebnisse enttäuschend, aber ich habe versucht, positiv zu bleiben.“ Die kurzen Asien-Auftritte hätten sie nun möglicherweise sogar frischer für das Saisonfinale gemacht.

krone Sport
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