25.10.2018 06:00 |

„Für jeden was dabei“

Nationalfeiertag: So stolz sind wir auf unser Heer

Wie jedes Jahr setzt das österreichische Bundesheer auch heuer am Nationalfeiertag wieder auf das bewährte Programm: An sieben Standorten in der Wiener Innenstadt werden unter anderem wieder Hubschrauber wie der „Black Hawk“, Kampfpanzer und anderes militärisches Gerät zu bewundern sein. Ob das alles noch zeitgemäß ist und was es zu sehen geben wird, dazu stand der Wiener Militärkommandant Kurt Wagner im krone.at-Livetalk-Studio am Mittwoch Moderator Gerhard Koller Rede und Antwort.

Neben den traditionellen Highlights wird dieses Jahr erstmals ein Dekontaminationsgerät gezeigt. „Wir sind immer bemüht, dass wir auch neues Gerät herzeigen. Und zum ersten Mal ist das ,Mammut‘ (Bild unten) da, ein Gerät der ABC-Abwehrtruppe, das fähig ist, sowohl Personal als auch Gerät zu dekontaminieren. Das Ganze ist hochmodern“, so der Wiener Militärkommandant.

„Sind bemüht, immer etwas Neues zu zeigen“
Von Koller auf kritische Stimmen angesprochen, die bemängeln, die Veranstaltung sei in die Jahre gekommen, man sehe immer dasselbe, meinte Wagner: „Zum einen stimmt das natürlich, weil wir Gerät haben, das nicht mehr ganz neu ist. Da gibt es auch einen großen Investitionsbedarf, den das Bundesheer insgesamt hat. Zum anderen sind wir aber bemüht, immer etwas Neues zu zeigen.“ Neben dem bereits erwähnten „Mammut“ gebe es durchaus einiges Neues, so etwa im Bereich der elektronischen Drohnenabwehr. „Da ist für jeden etwas dabei“, ist sich Wagner sicher.

Der Nationalfeiertag am Freitag beginnt traditionell mit den Kranzniederlegungen bei der Krypta am Burgtor durch den Bundespräsidenten und die Bundesregierung. Anschließend werden rund 1000 Rekruten am Heldenplatz angelobt.

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