23.10.2018 10:21 |

Begeistert empfangen

Rad-Weltrekordler Michael Strasser wieder daheim!

Die Reisenden und Wartenden am Flughafen Schwechat staunten nicht schlecht, als am Sonntagabend plötzlich die Musikkapelle Trautmannsdorf zu einem „Oh du mein Österreich“ anhob. Sie war gekommen, um Weltrekordler Michael Strasser, der in 84 Tagen von Alaska nach Patagonien im Süden von Argentinien geradelt war (siehe Video oben!), zu empfangen.

Freunde, Familie und Fans applaudierten minutenlang, Tränen flossen. Der 35-Jährige selbst, der mit Freundin Kerstin - aber ohne sein Gepäck samt Rad, das in Buenos Aires verloren ging - aus dem Flieger stieg, war völlig perplex: „Ich kann das noch gar nicht fassen. Was wir geleistet haben und auch was hier los ist.“

Als Erstes wurden natürlich die Eltern geherzt. Denen der Stolz, aber auch die Erleichterung darüber, ihren Michi gesund in die Arme nehmen zu können, ins Gesicht geschrieben stand. Auch der Athlet des LTC Seewinkel ist dankbar, in einem Stück zurückgekommen zu sein: „Ich habe auf dieser Fahrt derart viele Schutzengel gehabt und ein Team, das sich für mich den Arsch aufgerissen hat.“ Wobei Zweiteres ja vor allem auf ihn selbst zutrifft…

Während Bruder Jürgen in der ersten Reihe der Musikanten das Flügelhorn blies, überraschten dessen Kinder Flora, Elias und Samuel ihren Onkel Michi mit einer Frage: „Wann gehen wir wieder campen?“ Mit den dreien hatte er nämlich eines seiner Begleitfahrzeuge getestet, bevor es nach Amerika verschifft wurde. Seine Lust, bald wieder darin zu nächtigen, hält sich aber wohl in Grenzen.

Es wird dauern, bis alle Eindrücke verarbeitet sind. Dennoch steht das nächste Projekt von Michi und Kerstin bereits fest. Wenn auch etwas weniger spektakulär: „Wir wollen einen Gemüsegarten anlegen.“ Dafür braucht man auch weniger Schutzengel…

Felix Cerny, Kronen Zeitung

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