Extra ausgebildet

Zittern vor „Molly“! Hund jagt die Dopingsünder

Sport-Mix
03.10.2018 09:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der braun-weiß-gefleckte Springer Spaniel „Molly“ lehrt unehrliche Spitzensportler das Fürchten. Denn der herzige Vierbeiner ist der erste Anti-Doping-Hund der Welt. In Schweden, wo Mollys Besitzer ein Doping-Kontrolleur ist, wurde die vierjährige Hündin beim Zoll ausgebildet.

Und speziell darauf trainiert, nicht Drogen aufzuspüren, sondern  Substanzen, die auf der Dopingliste stehen - wie etwa Wachstumshormone oder Testosteron. Nach sechsmonatiger intensiver  Lernzeit übt „Molly“ jetzt in Sporthallen und bei Sportveranstaltungen - schnüffelt dort etwa in  den Kabinen an Sporttaschen und Schuhen.

Sie war schon beim Schwimmen, bei Leichtathletik-Events oder in Eishockey-Stadien dienstlich im Einsatz.In Österreich noch keine Anti-Doping-Hunde  Während  der Schwedische Sportverband stolz ist auf „Molly“, sind in Österreich  noch keine Anti-Doping-Hunde im Einsatz.  „Aber neue Ideen sind immer gefragt“, sagt David Müller von der  Nationalen Anti-Doping-Agentur. Wobei solche Hunde wohl sinnvollerweise bei unangekündigten Trainingskontrollen oder im Rahmen von Hausdurchsuchungen der SOKO Doping zum Einsatz kommen sollten. „Denn kaum ein Top-Sportler wird eine verbotene Substanz zum Wettkampf mitnehmen“, weiß Müller.

Anja Richter, Kronen Zeitung

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