RBL-Chef beschimpft

Salzburg-Fans: Rangnick als Feindbild Nummer eins

Ralf Rangnick wurde im Vorfeld des Spiels Leipzig gegen Salzburg gefragt, ob ihm bewusst sei, dass er in Salzburg nicht mehr allzu hohe Beliebtheitswerte habe. „Das weiß ich nicht“, antwortete der 60-Jährige, „ich bin seit drei Jahren nicht mehr dort tätig.“

Beim Fanmarsch durch die Stadt, erst recht aber beim sensationellen 3:2-Sieg gestern Abend in der Bullen-Arena machten die Fans der Mozartstädter deutlich, dass der ehemalige Sportdirektor des Serien-Meisters längst zum Feindbild Nummer eins avancierte.

Die Beschimpfungen der mitgereisten Salzburg-Fans gingen unter die Gürtellinie, sind in der Form nicht zu tolerieren. Der Frust an sich ist aber absolut nachvollziehbar.  „Man müsste auf beiden Augen blind sein, um nicht zu sehen, dass die Entwicklung in Salzburg in eine außergewöhnlich gute Richtung gegangen ist“, lobte sich Rangnick selbst.

Das stimmt. Man müsste aber auch auf beiden Augen blind sein, um nicht zu erkennen, dass Rangnick das teils schamlos für seine Zwecke in Leipzig genutzt und sich in Salzburg des Öfteren wie bei einem „Selbstbedienungsladen“ auf dem Spielermarkt bedient hat.

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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