Di, 13. November 2018

Technosert-Chefs

15.09.2018 15:30

„Was passiert ist, hat uns viel sensibler gemacht“

Mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, mehr Platz - wenn ein Unternehmen über die Zukunft spricht, ist meistens von Wachstumsplänen die Rede. Nicht aber bei Technosert. Der Elektronik-Spezialist aus Wartberg ob der Aist, der gestern sein 30-Jahre-Jubiläum in Pregarten feierte, will etwa gar nicht mehr größer werden

Überstunden-Boykott, kollektive Krankenstände, Entlassungen - zu Jahresbeginn standen Vorwürfe im Raum, die Elektronik-Spezialist Technosert in die Schusslinie brachten. Viel Schmutzwäsche wurde da gewaschen. „Das, was da passiert ist, hat uns viel sensibler gemacht“, verriet Hermann Schübl.

Mitarbeiter bewusster im Blickpunkt
„Wir gehen seither noch bewusster auf unsere Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse ein“, betonte der 55-Jährige, der mit Firmengründer Johannes Gschwandtner die in Wartberg ob der Aist ansässige technosert electronic GmbH leitet.

Mit 30 Millionen Euro Umsatz zufrieden
30 Millionen Euro Umsatz macht das Unternehmen, das mit der im Mühlviertel entwickelten Elektronik unter anderem dafür sorgt, dass Drehkreuze in Stadien und in Skigebieten funktionieren, pro Jahr. „Wir wollen in dem Bereich bleiben“, so Gschwandtner. „So können wir weiter hochflexibel sein, das ist für unsere Kunden wichtig“, sagte Schübl. Technosert zählt 175 Mitarbeiter.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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