So, 23. September 2018

Chemikalien gefunden

13.09.2018 15:23

Islamist (17) plante Anschlag in Deutschland

Durch die hervorragende Ermittlungsarbeit der deutschen Polizei konnte im Bundesland Hessen offenbar ein islamistischer Anschlag gerade noch verhindert werden. Ein erst 17-jähriger deutscher Staatsbürger sei vor knapp zwei Wochen in Florstadt im Wetteraukreis gefasst worden und habe den Attentatsplan zugegeben, teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Ihm werde vorgeworfen, einen Anschlag mit hochexplosivem Sprengstoff im dicht bevölkerten Rhein-Main-Gebiet geplant und bereits mit der Vorbereitung begonnen zu haben.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sich der 17-Jährige eine Anleitung zum Bau einer Sprengvorrichtung verschafft und versucht haben, Chemikalien über einen Internet-Versandhandel zu erwerben. Die bei Durchsuchungen bei ihm gefundenen Chemikalien seien als Komponenten zur Herstellung eines Sprengsatzes geeignet gewesen. Mit ihnen könne der Sprengstoff Triacetontriperoxid (TATP) hergestellt werden.

Festnahme durch Spezialeinheiten
Die Ermittlungen wurden nach einem Hinweis des Bundesamts für Verfassungsschutz gestartet. Die Festnahme erfolgte durch Spezialeinheiten des Landeskriminalamts, das auch die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat führt.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.