Sa, 17. November 2018

Bei McCain-Trauerfeier

02.09.2018 10:14

George W. steckt Michelle heimlich Süßigkeiten zu

Es ist ein offenes Geheimnis, dass George W. Bush und Michelle Obama eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet. Bereits 2016 machte ein Foto einer Museumseröffnung Schlagzeilen, das die beiden Arm in Arm auf der Bühne zeigt. Bei der Beisetzung des früheren US-Senators John McCain am Samstag bewegten der republikanische Ex-Präsident und die demokratische frühere First Lady nun erneut mit einer herzerwärmenden Geste.

In Abwesenheit von Präsident Donald Trump haben hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in Washington Abschied vom verstorbenen US-Senator John McCain genommen - unter anderem Barack Obama und George W. Bush und deren Ehefrauen. Die früheren Präsidenten waren auf persönlichen Wunsch McCains als Trauerredner geladen, um ein Zeichen der überparteilichen Einigkeit zu setzen.

Die Präsidentenfamilien Bush und Obama sitzen bei der Trauerfeier für McCain nebeneinander. Während dessen früherer Senatskollege Joe Liebermann seine Rede hält, fangen Kameras ein, wie George W. Bush von seiner Ehefrau Laura Süßigkeiten, vermutlich Bonbons, zugesteckt bekommt. Diese reicht er ohne zu schauen an Michelle Obama weiter. Auf den Bildern ist zu erkennen, wie die frühere First Lady lächelnd ein „Dankeschön“ artikuliert. Auch ihr Ehemann und Ex-Präsident Barack Obama und Bushs Ehefrau Laura lächeln amüsiert.

User sichtlich gerührt von freundschaftlicher Geste
In sozialen Netzwerken zeigen sich User sichtlich gerührt von dieser freundschaftlichen Geste. „Ich glaube, dass Momente wie diese zwischen W. Bush und Michelle Obama das sind, was McCain sich erhofft hat“, schreibt eine CNN-Redakteurin auf Twitter.

Bush: „Sie mag meinen Humor“
Gegenüber dem „People Magazine“ erzählte Bush 2017 von der ungewöhnlichen Freundschaft. „Sie mag meinen Sinn für Humor“, sagt er. „Und ich mag Leute, die meinen Sinn für Humor mögen.“ Die beiden saßen bei öffentlichen Events, wie der Beisetzung der ehemaligen First Lady Nancy Reagan, öfter nebeneinander.

Trump war nicht eingeladen und ging während Trauerfeier golfen
McCain war vor einer Woche im Alter von 81 Jahren in Arizona an einem Gehirntumor gestorben. Der Republikaner war der schärfste innerparteiliche Gegner des jetzigen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser nahm an der Trauerfeier nicht teil, er besuchte stattdessen seinen Golfklub im benachbarten Bundesstaat Virginia. Die Feier war nur für geladene Gäste. Medienberichten zufolge hatte McCain nicht gewünscht, dass Trump an seiner Beerdigung teilnimmt.

Obamas Amtsvorgänger Bush sagte über McCain: „Er war ehrenhaft, immer anerkennend, dass seine Kontrahenten immer noch Patrioten und Menschen waren.“ Bush fügte hinzu: „Im Angesicht der Herrschenden bestand McCain darauf: Wir sind besser als das. Amerika ist besser als das.“ McCain habe „Machtmissbrauch verachtet“.

Leiche im Kapitol in Washington aufgebahrt
McCain war nach seinem Tod am Samstag vergangener Woche zunächst in seinem Heimatstaat Arizona geehrt worden.
Am Freitag war seine Leiche im Kapitol in Washington aufgebahrt worden - eine Ehre, die in dieser Form bislang nur 30 Amerikanern vor ihm zuteil wurde.

Am Sonntag soll McCain auf dem Gelände der Marineakademie in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland mit militärischen Ehren beigesetzt werden. McCain war am vergangenen Samstag auf seiner Ranch in Arizona an den Folgen eines Gehirntumors gestorben.

 krone.at
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