Aufregung in Linz:

Donaustrand in Urfahr fehlt jegliche Infrastruktur

Er wurde auf 400 Meter ausgeweitet, wird beworben und wurde im heurigen Super-Sommer täglich von Hunderten Badegästen besucht: der Donaustrand in Urfahr-West. Nur - es fehlt jegliche Infrastruktur! Den Besuchermassen stehen nur zwei WC-Kabinen zur Verfügung, es gibt keine Radstellplätze, dafür Dauerparker.

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„An heißen Tagen ist’s hier wie in einem Freiluftklo“, ärgern sich Anrainer schon den ganzen Sommer über. Denn nicht nur die Seitengassen, sondern sogar der Kinderspielplatz beim Steinmetzplatzl wird am helllichten Tag als Toilette benutzt. Der Grund: Entlang des auf gut 400 Meter verlängerten Donaustrandes, der sich größter Beliebtheit erfreut, gibt es nur zwei WC-Kabinen: Eine „intelligente“ mit Münzeinwurf und minutenlanger Selbstreinigung nach jedem Benützer beim Steinmetzplatzl, sowie ein Dixi-Klo 130 Meter stromaufwärts auf einer Magistratswiese. „Das ist eindeutig viel zu wenig für diesen Strand“, überzeugte sich bei einem Lokalaugenschein nun VP-Klubobmann Martin Hajart.

Probleme mit Radfahrern
Der sich auch mit weiteren Kritikpunkten konfrontiert sah: Viele Strandbesucher kommen umweltfreundlich per Fahrrad ans Donauufer - doch es gibt dort keine Radabstellplätze. So werden die „Drahtesel“ massenweise in den Kurzparkzonen abgestellt, was den Bewohnern Parkplätze wegnimmt. Das praktizieren aber auch viele motorisierte Strandgäste: Dauerparker blockieren ganztägig die „blaue Zone“, weil der zuständige Ordnungsdienst dort kaum kontrolliert.

Ruf nach Nachbesserung
„Hier muss auf alle Fälle nachgebessert werden - versprochen wurden von der zuständigen Abteilung ausreichend WC-Anlagen und Duschen. Auch für sichere Radabstellflächen ist genug Platz da“, will Hajart nun Druck für Abhilfe bis zur nächsten Badesaison machen.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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