Do, 22. November 2018

Handy ging fast nicht:

26.08.2018 07:50

Vier Stunden Suche nach abgestürztem Wanderer!

Verirrt, abgestürzt und dann noch ein Handy, zu dem die Verbindung immer abriss. Vier Stunden musste ein 62-jähriger Deutscher bei Grünau im Almtal auf seine Rettung warten, nachdem er am Sepp-Huber-Steiger abgestürzt und vor einem 150-Meter-Abgrund liegen geblieben war.

Das deutsche Paar (62, 64) wollte eigentlich von der Pühringer Hütte zum Priel Schutzhaus wandern, kam aber vom Weg ab und landete am Sepp-Huber-Steig. Dort passiete auf 1001 Meter Seehöhe das Unglück: Der 62-Jährige rutschte aus, stürzte 60 Meter ab und blieb schwer verletzt liegen.

Standort unklar
Seine Ehefrau stieg zu ihm ab, zerrte ihn ein Stück von der Felskante, hinter der es 150 Meter tief in den Abgrund ging, weg und wählte den Notruf 112. Doch die Verbindung riss immer ab und die desorientierte Frau konnte den Standort nicht nennen. Sie berichtete ein Haus zu sehen und zuerst dachten die Helfer, es sei das Priel Schutzhaus, daher stiegen Bergretter aus Hinterstoder auf.

Eingeschränkte Sicht
Doch es war niemand zu finden, Rettungsheli Martin 3 konnte auch nur beschränkt eingesetzt werden, das Wetter erlaubte keine Flüge über 1800 Meter.

Heli-Crew sichtete Opfer
Schließlich stiegen auch Grünauer Bergretter auf und der Polizeiheli kam zu Hilfe. Dessen Crew entdeckte schließlich das Paar, die Bergretter eilten herbei und bargen per Tau und Rettungsheli den Schwerverletzten.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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