27.07.2018 06:45 |

Vom spanischen Anwalt

E-Mails wegen eines angeblichen Lotteriegewinns

2.500.000 Euro sollen Empfänger eines E-Mails gewonnen haben, das derzeit versendet wird. Der angebliche Gewinn in der „Weihnachtsförderunglotterie“ soll vor zwei Jahren gemacht und noch geringer gewesen, aber gewinnbringend für den „sehr geehrten Begünstigten“ angelegt worden sein. Doch der muss sich mit persönlichen Daten erst bei der „Anwaltskanzlei“ melden...

Die „Dr. Rodriguez & Co. Anwaltskanzlei“ aus Madrid meldet sich per E-Mail wegen der „Zahlung des nicht beanspruchten Preisgeldes“. “Das Büro des nicht beanspruchten Preisgeldes in Spanien“ habe den vor zwei Jahren gemachten Gewinn in der „Weihnachtsförderunglotterie“, den der „sehr geehrte Begünstigte“ ja nicht beansprucht hat, gewinnbringend angelegt. Aus 1.800.000 seien nun 2.500.000 Euro geworden! Bevor das Geld ausgezahlt werde - was bis 31. 10. 2018 möglich sei -, müsse die „Anwaltskanzlei“ die Identität des Gewinners überprüfen. Also einfach Namen, Adresse, Geburtsdatum, Handynummer, Mail-Adresse... angeben, unterschreiben und auf die Überweisung warten. So die Versprechung in dem Mail.

Die Rechtschreibfehler, die nicht personalisierte Anrede und die Tatsache, nicht an der spansichen „Weihnachtsförderunglotterie“ teilgenommen zu haben, sollten jeden Empfänger stutzig machen. Das E-Mail geht seit Jahren um, in Internetforen wird eindringlich davor gewarnt, zu antworten. Sie würden Betrügern aufsitzen!

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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