24.07.2018 15:25 |

„R.I.P. Oksana“

Femen-Mitbegründerin (31) in Paris tot aufgefunden

Eine der Gründerinnen der Femen-Bewegung, Oksana Schatschko, ist in ihrer Wohnung in Paris tot aufgefunden worden. Die 31-Jährige hatte die feministische Gruppe zusammen mit Anna Huzol und Inna Schewtschenko im April 2008 gegründet. Die junge Frau lebte als Malerin und Aktivistin in Paris, wo sie seit 2013 den Status eines politischen Flüchtlings hatte.

Die Nachricht über Schatschkos Tod wurde zuerst in sozialen Medien geteilt. Über die Todesursache herrscht noch Unklarheit. Offenbar hatte die Ukrainerin zuvor bereits zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen.

„Wir trauern zusammen mit ihren Verwandten und Freunden“
„Mit großem Bedauern und tiefem Schmerz muss ich den Tod von Oksana bestätigen“, sagte Schewtschenko, die ebenfalls in der französischen Hauptstadt lebt. Huzol schrieb auf Facebook: „RIP. Die furchtloseste und verletzlichste Oksana Schatschko hat uns verlassen. Wir trauern zusammen mit ihren Verwandten und Freunden“, postete sie. Die Gruppe warte nun auf „die offizielle Version der Polizei“.

Barbusige Proteste
Unter dem Slogan „Ich kam, ich zog mich aus, ich gewann“ zog Femen mit seinen barbusigen Protesten gegen Sexismus schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Im Visier der Frauen waren vor allem Russlands Präsident Wladimir Putin, der italienische Ex-Premier Silvio Berlusconi oder die französische Rechtsaußen-Politikerin Marine Le Pen. Dabei bemalten die Aktivistinnen stets ihre nackten Oberkörper mit Parolen und trugen Blumenkränze in den Haaren.

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