Do, 21. Juni 2018

„Krone“-Schultelefon:

07.06.2018 06:13

Matura-Nachwehen werden heißes Schultelefon-Thema

Am 14. Juni stehen Schulexperten am „Krone“-Schultelefon Rede und Antwort: Schüler und Lehrer sind schon ferienreif, doch noch geht’s um was. Besonders, wenn „Nicht genügend“ in Hauptfächern drohen. Ein heißes Thema sind auch die Matura-Nachwehen, vor allem in Mathematik gab’s Brösel.

AHS-Landesschulinspektor Günther Vormayr verbrachte die vergangenen Tage bei Kompensationsprüfungen, bei denen sich Maturanten mündlich ihre Fünfer in der schriftlichen Prüfung ausbessern konnten. Vormayr nimmt zur derzeit vielerorts hörbaren Kritik an zu schweren Mathematik-Beispielen wie folgt Stellung: „Die Mathematik-Matura ist sicher schlechter ausgefallen als im Vorjahr. Aber wir sind immer noch bei Zahlen wie vor der Einführung der Zentralmatura. Damals haben auch teilweise Schuldirektoren bei uns im Landesschulrat angerufen, weil 50 Prozent einer Klasse durchgefallen sind. So etwas kommt also immer wieder einmal vor. Ich hab’ mir die Matura-Statistik vom Jahr 2005 angesehen, damals gab es auch Klassen, wo viele durchgefallen sind. Aber aus meiner Sicht war die diesjährige Mathematik-Matura um nichts schwerer als jene im Vorjahr.“

94 bis 96 Prozent kommen durch
So weit Vormayr, der schon seit 15 Jahren auch Maturavorsitzender ist: „94 bis 96 Prozent der angetretenen Schüler schaffen die Matura.“

Unterschätztes Problem:
Ebenfalls interessant, weil ein unterschätztes Problem: Immer öfter „vergessen“ Maturanten auf die Abgabe der VWA, der vorwissenschaftlichen Arbeit. Damit ist die bestandene Matura vorerst ungültig. Das betrifft immerhin 2 bis 3 Prozent. Details zum Zeugnistelefon - siehe Kasten. Ch. Gantner

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