Von Linken inszeniert

Erneut stürmen Migranten eine europäische Grenze

Ausland
23.04.2018 21:04

Am Wochenende haben sich an der französisch-italienischen Grenze in den Alpen wilde Szenen abgespielt! Unterstützt von Krawallmachern der italienischen Linken versuchten Dutzende illegale Flüchtlinge, nach Frankreich zu gelangen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Die Beamten wiesen die Migranten immer wieder ab und schickten sie schließlich zurück nach Italien. Bei diesen Bildern sollten auch in Österreich die Alarmglocken schrillen, gelten doch beispielsweise der Brenner sowie der Grenzübergang Arnoldstein in Kärten als brisante Anlaufposten für die aus dem Süden kommenden Flüchtlinge.

Wenige Stunden vor der Aktion an der französisch-italienischen Grenze hatten rund 100 Aktivisten der rechtsextremen „Identitären“-Bewegung, darunter auch Österreicher, den Pass blockiert. Man wolle darüber wachen, dass kein illegaler Einwanderer nach Frankreich gelange, erklärten sie. Aufgrund dieser Zwischenfälle beschloss die französische Regierung, mehr Polizisten an die Grenze zu Italien zu bringen. Innenminister Gerard Collomb erklärte am Sonntag, mit den zusätzlichen Polizisten solle „die vollständige Einhaltung der Kontrolle der Grenzen“ sichergestellt werden. Zugleich kritisierte er die „Provokationen“ und „inakzeptablen Aktionen“ in dem Grenzgebiet. 

(Bild: localteam.it , krone.at-Grafik)
(Bild: localteam.it )
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Der Pass über den Col de l’Echelle verbindet Bardonecchia (Italien) mit Salle (Frankreich) im oberen Val des Pres. Er liegt in einer Höhe von 1762 Metern sechs Kilometer von der Grenze zu Italien entfernt. Dieser Ort gelte laut der französischen Zeitung „Le Monde“ als „strategischer Punkt“ für das Einschleusen von Flüchtlingen.

Italienische Bergrettung: „Wir müssen die Flüchtlinge daran hindern“
Laut der Bergrettung
 im italienischen Piemont versuchen seit dem vergangenen Sommer immer mehr illegale Migranten, von Bardonecchia aus die Alpen nach Frankreich zu überqueren. Auch Schnee und Kälte würde sie davon nicht abbringen. Kurz nach Weihnachten wurden sechs unterkühlte Flüchtlinge von der Bergrettung auf den verschneiten Wegen gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht, einige von ihnen waren mit Jeans und Tennisschuhen unterwegs. „Wir müssen die Flüchtlinge daran hindern, um Todesfälle zu vermeiden“, hatte Luca Giaj Arcota, Präsident der Bergrettung im Piemont, bereits Anfang des Jahres gewarnt.

Erinnerungen an Grenzsturm in Spielfeld im Oktober 2015
Die Bilder vom Wochenende erinnern stark an Spielfeld im Oktober 2015, als Tausende Flüchtlinge von Slowenien kommend an die österreichische Grenze strömten. Die Menschen hatten eine Barriere hinter der Grenze durchbrochen und drängten daraufhin in die Steiermark. Die Einsatzkräfte traf dieser Grenzsturm völlig unvorbereitet, da es zuvor keine Warnungen aus dem Ausland gegeben hatte. 

Im Spätsommer 2015 wurde Österreich von Zehntausenden Flüchtlingen gestürmt. (Bild: APA/ERWIN SCHERIAU)
Im Spätsommer 2015 wurde Österreich von Zehntausenden Flüchtlingen gestürmt.
(Bild: APA/Harald Schneider)
Flüchtlinge auf dem Weg durch Slowenien Richtung Grenzübergang Spielfeld im Oktober 2015 (Bild: AFP)
Flüchtlinge auf dem Weg durch Slowenien Richtung Grenzübergang Spielfeld im Oktober 2015

Wie man anhand der Bilder an der französisch-italienischen Grenze sieht, können solche Flüchtlingsströme jederzeit wieder passieren. Die österreichische Polizei sollte also vorgewarnt sein.

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