Do, 13. Dezember 2018

Unfall in Salzburg

23.04.2018 16:02

Ermittlungen gegen Lokführerin eingeleitet

Wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Gemeingefährdung wird jetzt gegen eine 41-jährige Lokführerin ermittelt. Die Frau saß am Steuer jener Verschublok, die in den Zugunfall am Freitag am Salzburger Hauptbahnhof verwickelt war. 54 Menschen wurden verletzt.

Beim Zusammenkoppeln zweier Nachtzüge aus Zürich und Venedig prallten am Freitag um 4.46 Uhr sieben von einer Verschublok geschobene Waggons auf sechs stehende Waggons. Der Aufprall war trotz geringer Geschwindigkeit so heftig, dass Reisende herumgeschleudert oder durch herunterfallende Gegenstände getroffen wurden. Eine Frau zog sich Rippenbrüche und einen Milzriss zu und musste operiert werden. Auch ein Mann soll schwer verletzt worden sein.

Am Montagvormittag wurde ein erster „Anlassbericht“ der Polizei an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Grundsätzlich würden die Ermittlungen in alle Richtungen geführt, auch in Richtung menschliches Versagen, sagte Robert Holzleitner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Wir stehen aber noch am Anfang.“

Eine Aussage der beschuldigten Triebfahrzeugführerin oder ein Ergebnis der Untersuchungen der „Sicherheitsuntersuchungsstelle Schiene“ des Verkehrsministeriums würden der Staatsanwaltschaft noch nicht vorliegen, erklärte der Sprecher. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Gerichtsgutachter bestellt. Es handelt sich dabei um einen Sachverständigen aus dem Bereich Eisenbahnwesen. Seitens der ÖBB werden derzeit als präventive Maßnahme weitere Sicherheitsvorkehrungen für das Verschieben von Zügen ausgearbeitet.

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