So, 24. März 2019
24.10.2009 12:10

Nach Drohanrufen

Mann versteckt sich vor der Polizei in einer Hundehütte

Einen Polizeieinsatz hat ein 27 Jahre alter Mann in der Nacht auf Freitag in Seeboden ausgelöst. Der Beschäftigungslose rief mehrmals am Posten in Spittal/Drau an und drohte, einen Beamten „umzupusten“, auch seine Mutter wollte der Oberkärntner „in die Luft sprengen“. Als die Polizei schließlich ausrückte, verschanzte sich der stark alkoholisierte Mann im Hundezwinger.

Der 27-Jährige hatte zwischen 19.14 Uhr und 19.45 Uhr mehrmals über den Notruf am Polizeiposten angerufen. Nachdem der Anrufer seine Drohungen immer wieder bekräftigte, rückten die Beamten schließlich aus und suchten das Wohnhaus der Mutter des betrunkenen Seebodeners auf.

Betrunkener versteckte sich in Hundehütte
Die ebenfalls schwer alkoholisierte Frau öffnete den Beamten nach deren Aufforderung die Tür, währenddessen flüchtete der Sohn vom Dachgeschoss aus über ein Fenster ins Freie. Anschließend sprang er vom Dach des Zubaus sechs Meter in die Tiefe und verschanzte sich in einer Hundehütte im Garten.

Auf Zureden der Polizisten hin, gab der Seebodener schließlich auf und begab sich freiwillig mit auf die Dienststelle. Ein Alkotest beim 27-Jährigen ergab rund zwei Promille.

Nachdem der Mann über Schmerzen im rechten Fußgelenk klagte, wurde er im örtlichen Krankenhaus untersucht. Dort wurde eine Wirbelfraktur sowie ein Knöchel- und ein Zehenbruch festgestellt. Der 27-Jährige bleibt vorerst in stationärer Behandlung und wird auf freiem Fuß angezeigt.

Symbolbild

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