27.03.2018 15:53 |

Sommerzeit irritiert

Im Frühling steigt wieder die Zahl an Wildunfällen

Nach zahlreichen Wildunfällen im Herbst häufen sich jetzt nach dem Winter wieder die Zwischenfälle mit Reh und Hirsch auf Kärntens Straßen. Verkehrsexperten mahnen deshalb zur Vorsicht. Das Wild sei im Frühjahr schon deutlich aktiver, heißt es. Besonders gefährlich seien Ausweichmanöver, die oft mit schweren Unfällen enden können.   

„Trifft man mit 50 km/h auf einen 20 Kilogramm schweren Rehbock, wirkt eine halbe Tonne auf Fahrzeug und Fahrer“, verdeutlicht ÖAMTC-Fahrtechnik-Experte Roland Frisch die Wucht eines Aufpralls. Er warnt aber gleichzeitig vor Ausweichmanövern: „Wenn man mit einem Auto in den Gegenverkehr kracht oder einen Baum am Straßenrand touchiert, sind die Folgen dramatischer als bei einem Zusammenstoß mit Wild.“

2016 gab es allein auf Kärntens Straßen 35 Wildunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Auch die Polizei warnt vor Wildunfällen: „Die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt. Nur hat das wieder einmal niemand dem Wild gesagt, welches sich nun wundert, dass Autos ab sofort eine gefühlte Stunde früher durch ihre ,Wohnung’ fahren.“

Im Bereich Kühnsdorf ereigneten sich Dienstagfrüh zwei Wildunfälle. Die Lenker blieben unverletzt.  

Christian Spitzer
Christian Spitzer

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