So, 21. Oktober 2018

Sommerzeit irritiert

27.03.2018 15:53

Im Frühling steigt wieder die Zahl an Wildunfällen

Nach zahlreichen Wildunfällen im Herbst häufen sich jetzt nach dem Winter wieder die Zwischenfälle mit Reh und Hirsch auf Kärntens Straßen. Verkehrsexperten mahnen deshalb zur Vorsicht. Das Wild sei im Frühjahr schon deutlich aktiver, heißt es. Besonders gefährlich seien Ausweichmanöver, die oft mit schweren Unfällen enden können.   

„Trifft man mit 50 km/h auf einen 20 Kilogramm schweren Rehbock, wirkt eine halbe Tonne auf Fahrzeug und Fahrer“, verdeutlicht ÖAMTC-Fahrtechnik-Experte Roland Frisch die Wucht eines Aufpralls. Er warnt aber gleichzeitig vor Ausweichmanövern: „Wenn man mit einem Auto in den Gegenverkehr kracht oder einen Baum am Straßenrand touchiert, sind die Folgen dramatischer als bei einem Zusammenstoß mit Wild.“

2016 gab es allein auf Kärntens Straßen 35 Wildunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Auch die Polizei warnt vor Wildunfällen: „Die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt. Nur hat das wieder einmal niemand dem Wild gesagt, welches sich nun wundert, dass Autos ab sofort eine gefühlte Stunde früher durch ihre ,Wohnung’ fahren.“

Im Bereich Kühnsdorf ereigneten sich Dienstagfrüh zwei Wildunfälle. Die Lenker blieben unverletzt.  

Christian Spitzer
Christian Spitzer

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.