Feuersbrunst
Puerto Rico: Inferno nach Tanklager-Explosion
"Wir versuchen erst einmal das Feuer einzudämmen und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten", so der Gouverneur.Die US-Bundespolizei FBI kündigte Hilfe bei den Ermittlungen an.
Das Gelände liegt nahe der Hauptstadt San Juan. Die Wucht der Explosion ließ Fenster zerspringen und löst die Alarmanlagen von Autos aus. Anrainer berichteten, sie hätten zuerst an ein Erdbeben gedacht. "Aber als ich nach draußen ging, sah ich das große orangene Leuchten", sagte eine Frau aus Puerto Nuevo. Am Unglücksort schossen Flammen in den Himmel. Eine schwarze Rauchwolke lag über die Bucht von San Juan und war noch in mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Die Küstenwache sperrte einen Teil der Bucht ab. Die Landungsstellen von Kreuzfahrtschiffen waren nicht betroffen.
Lager versorgt alle 200 Tankstellen der Insel
Von den 40 Tanks der Carribean Petroleum Corp (CPC) wurden elf durch den Brand zerstört. Die Feuerwehr sicherte die übrigen. Das Unternehmen versorgt die Insel mit mehr als 200 Tankstellen. Vor den Zapfsäulen bildeten sich kurz nach der Explosion Autoschlangen. Gouverneur Fortuno erklärte dagegen, die Insel habe Treibstoff für eine Woche.
Puerto Rico ist ein Territorium der USA. Die Inselgruppe hat 3,9 Millionen Einwohner.











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