25.03.2018 07:21 |

„Kepler“-Nachfolger

Teleskop TESS soll am 16. April ins All starten

Nach rund neun Jahren im All wird die Mission das Weltraumteleskops „Kepler“ in wenigen Monate enden, weil ihm der Treibstoff ausgeht. Ein Nachfolger für den Planetenjäger der NASA steht aber bereits in den Startlöchern: Am 16. April soll das Observatorium „Transiting Exoplanet Survey Satellite“ (kurz TESS) von Florida aus ins All starten und sich auf die Suche nach Exoplaneten machen.

TESS wird mit derselben Methode rund 200.000 Sterne unserer direkten kosmischen Umgebung auf Planeten untersuchen, wie „Kepler“ das über Jahre höchst erfolgreich getan hat. Das Weltraumteleskop wird Planeten außerhalb des Sonnensystems – also Exoplaneten – daran erkennen, dass sie sich vor ihre jeweiligen Sterne schieben und deren Licht kurzzeitig schwächer wird - der sogenannten Transit-Methode.

Dafür wird TESS den Sternenhimmel abgrasen und nach Planeten Ausschau halten, die aus astronomischer Sicht relativ nahe (also etwa 70 bis 100 Lichtjahre von unserer Erde entfernt) sind. Das ist laut Angaben von Astronomen nahe genug, um später die Atmosphären dieser Exoplaneten nach chemischen Elementen zu untersuchen, die vermutlich nur von Lebenwesen stammen können.

Forscher hoffen auf 2000 neue Planetenkandidaten
Die NASA-Wissenschaftler rechnen damit, dass man mithilfe von TESS bis zu 2000 Planetenkandidaten finden wird können, von denen etwa 300 in der Größenordnung unserer Erde sein sollen, mit maximal dem doppelten Durchmesser dieser.

Hinweise auf Tausende Exoplaneten entdeckt
Das nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler (1571-1630) benannte „Kepler“-Teleskop (Bild oben) war 2009 in eine Erdumlaufbahn gebracht worden, um nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen. Seitdem hat der Planetenjäger, der seit 2013 wegen technischer Probleme nur noch eingeschränkt operiert, Hinweise auf Tausende ferne Exoplaneten gefunden.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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