ICE-Eishockeyliga
2005 hatte die damalige orange-rote Koalition die Fremdenverkehrsabgabe erhöht. Seither läuft die ÖVP, vor allem die Wirtschaftskammer, dagegen Sturm. Mit Erfolg: Die Erhöhung wird zurückgenommen, die Betriebe ersparen sich bis zu drei Millionen Euro. Zusätzlich wird eine Bagatellgrenze eingeführt: Rund 6.000 Ein-Personen-Unternehmen in Kärnten werden von der Fremdenverkehrsabgabe befreit.
Landeschef Gerhard Dörfler besteht darauf, dass diese Maßnahme ohne Auswirkung auf das Landesbudget bleibe. Er will im Gegenzug die Abgaben beim kleinen Glücksspiel auf 50 Prozent erhöhen. Wirtschaftsreferent Josef Martinz geht da mit: „Es wird ohnehin gerade eine Reform ausgearbeitet.“
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
Symbolbild









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.