Irrfahrt am Rhein

80-jähriger Kapitän erleidet Schiffbruch - Großeinsatz

Vorarlberg
12.10.2009 10:59
Ein 80-jähriger Motorboot-Kapitän hat am Sonntag im Bereich der Mündung des Neuen Rheins in den Bodensee einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Der Mann hatte die Rheinmündung mit der Einfahrt in den Hafen Fußach verwechselt und war einen Kilometer flussaufwärts gefahren, als der Motor aussetzte. Das Boot wurde daraufhin in den Uferbereich abgetrieben, wo es auf Grund lief.

Die Alarmierung hatte ein Unglück befürchten lassen: Die Seepolizei, die Wasserrettung und der Polizeihubschrauber Libelle waren ausgerückt, weil sich angeblich ein Mann im Rhein befand, der sich an einem Boot festhielt. Nach kurzem Suchflug entdeckten die Polizisten den 80-Jährigen am Ufer des rechten Rheindamms. Der Pensionist war zwar komplett durchnässt, aber weder verletzt noch unterkühlt.

Pensionist sprang ins Wasser
Der 80-Jährige war ins Wasser gesprungen, um das Motorboot ans befestigte Ufer zu ziehen. Auf eigenen Wunsch nahm der Mann auch noch an der Bergung seines Boots teil, die von der Feuerwehr durchgeführt wurde. Das Motorboot wurden in den Hafen Hard geschleppt.

Symbolbild

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