Der letzte Einbruch der Bande in eine Kfz-Werkstätte führte die Polizei auf ihre Spur. Zwei der Täter hatten einen Tresor geplündert und waren geflüchtet. Ein Zeuge sah die Verdächtigen mit ihrem Pkw und notierte das Kennzeichen. Genau mit diesem Auto waren die Einbrecher jedoch am Tag vor ihrem Coup in eine routinemäßige Verkehrskontrolle geraten. Da gegen die Männer (offiziell) nichts vorlag, durften sie zwar weiterfahren. Ein Beamter konnte sich aber an das Nummernschild erinnern: „Es stimmte mit jenem des gesuchten Fluchtfahrzeuges überein.“ So waren die Täter rasch ausgeforscht.
Zwei Steirer, 16 und 21, wurden festgenommen. Ein Komplize aus dem Kosovo (17) wurde kurz darauf gefasst. Die drei Arbeitslosen gestanden bisher zwölf Coups – unter anderem im Haus des Modellflugvereins und in der Sportplatzkantine Jennersdorf sowie einem Tattoo-Shop in Ungarn. Die Ermittlungen gehen weiter.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung










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