Täter auf der Flucht
Bei der Untersuchung von Marie-Jeanne Holveck von der Universität in Montpellier wurden weiblichen Zebrafinken mit unterschiedlicher "Qualität" Paarungsrufe von Männchen vorgespielt. Das überraschende Ergebnis: Die Finken schätzten sich selbstständig ein und entschieden sich immer für den Paarungspartner mit entsprechender "Qualität".
"Das wirklich überraschende Ergebnis ist, dass sich die weiblichen Vögel selbst kategorisierten und dementsprechend ihren Partner suchten", meinte Holveck. Bei weiteren Untersuchungen fand man zudem heraus, dass Pärchen gleicher "Qualität" schneller Eier produzierten und brüteten als Pärchen, die eigentlich nicht so gut zueinander passten.











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