Sa, 21. Juli 2018

Experten beraten

28.02.2018 07:30

Museums-Gespräche auf Chefebene

War es das mit der großen Museums-Ehe zwischen Land Oberösterreich und Stadt Linz? Bürgermeister Luger bezeichnete die Fusionierung zuletzt als „unrealistisch“. Für das Land überraschend – doch Luger hatte das Vorhaben bereits in einem „Krone“-Interview im Oktober 2017 als „problematisch“ bezeichnet.

Seit Monaten brodelt die Gerüchtebörse: vom Verkauf des Biologiezentrums war ebenso zu hören wie von der Auflassung der Landesgalerie, der Schließung des Nordico und der Verschränkung diverser Kunstbestände. Als letzter Schritt war eine Holding angedacht, in die auch das Brucknerhaus und das Theater eingebunden sein sollten. Hintergrund: Einsparungen im Kulturbereich, gemeinsamer Kartenverkauf, gemeinsame Werbung

Nordico bleibt
Doch bereits vor einem für gestern, Dienstag geplanten Gespräch mit Landeshauptmann Stelzer ließ der Linzer Bürgermeister wissen: „Es wird keine große Lösung geben, schon gar nicht, wenn die Stadt dafür das Nordico schließen soll.“ So überraschend ist das allerdings gar nicht. Bereits im Oktober des Vorjahres hatte Luger im „Krone“-Gespräch unmissverständlich erklärt: „Ich halte das für problematisch.“ 

Experten beraten
Woran Luger allerdings auch nach jahrelanger Diskussion noch glaubt: „Wir reden seit 15 Jahren über gemeinsames Ticketing und Marketing. Dafür braucht es einen politischen Auftrag. Wir könnten gemeinsam eine Dachgesellschaft gründen, die könnte bereits ab 1. Jänner 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Das geht sich aus.“ Und auch LH Stelzer sprach danach von einem „Gespräch in guter Atmosphäre“. Jetzt sollen (endlich) Experten darüber beraten, wie ein Miteinander der Museen ausschauen könnte.

Kronen Zeitung/Milli Hornegger

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