Flecker konstatierte eine "rote Profillosigkeit" auf der Bundesebene in Zeiten der Wirtschaftskrise. Diese koste die Sozialdemokratie Stimmen, nicht der Ausländerkurs der FPÖ, meinte er. Und Faymann mache nach außen nicht den Eindruck, dass er die Regierung führt.
"Keine Integrationspolitik"
Integrationspolitik gebe es gar keine - und in der Ausländerpolitik mache Faymann das Falsche. Man könne nicht "wie der Bundesparteivorsitzende sagen, die FPÖ ist der Gottseibeiuns und mit denen darf man nicht einmal reden und sich auf der anderen Seite politisch-inhaltlich der FPÖ nähern".
"Da werde ich ja selbst zum Täter", kritisierte Flecker Faymanns Kurs. Und hielt ihm auch vor: Wenn der Parteichef schon einmal Position beziehe, dann "mit so vielen Nebensätzen, dass man am Schluss keine Positionierung mehr erkennen kann".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.