Mo, 22. April 2019
22.12.2017 08:56

Absichtlich

Apple bremst alte iPhones per Update aus

Was bereits seit langem vermutet worden ist, ist jetzt offiziell bestätigt: Apples iPhone wird mit den Jahren immer langsamer. Aus Sicherheitsgründen, meint der Hersteller. Doch Kritiker vermuten, der Konzern möchte Nutzer älterer Geräte nur schneller zum Umstieg auf neuere Modelle bewegen.

Wie die britische Website "The Register" berichtet, hat Apple im Jänner mit Version 10.2.1 seines mobilen Betriebssystems iOS eine "Speed-Bremse" für ältere iPhone-Modelle – 6, 6S und SE – eingeführt. Durch die Drosselung der Prozessorleistung soll verhindert werden, dass Spitzenbelastungen entstehen, die ältere Akkus überfordern und zu unerwarteten Abstürzen führen könnten.

Zur Begründung gab Apple gegenüber "Techcrunch" an, dass das Unternehmen seinen Kunden die bestmögliche Bedienbarkeit bieten wolle. "Bei Kälte, niedriger Batterieladung oder im Laufe der Zeit sind Lithium-Ionen-Batterien immer weniger in der Lage, Spitzenstrombelastungen zu liefern, was dazu führen kann, dass das Gerät unerwartet heruntergefahren wird, um seine elektronischen Komponenten zu schützen", rechtfertigt der Konzern die eingebaute Bremse.

Mit dem Update auf iOS 11.2 ist diese nun auch auf dem iPhone 7 "eingebaut". Wer verhindern möchte, dass sein altes iPhone ausgebremst wird (und sich kein neues kaufen möchte), kann das Problem nur durch den Einbau eines neuen Akkus beheben.

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